INTERNATIONALER MUSEUMSTAG

Am Sonntag, 13. Mai 2018 findet der 41. Internationale Museumstag statt!

Unter dem Motto "Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher" feiern die Museen in ganz Deutschland den Aktionstag und bieten ein vielfältiges Programm.

Der Aktionstag zielt darauf ab, auf die thematische Vielfalt der Museen in Deutschland sowie der Museen weltweit hinzuweisen und die Museen in den Fokus der Betrachtungen zu stellen. Mit ihren Ausstellungen und Sammlungen stellen die Museen die kulturelle Identität und Diversität dar und machen diese für Besucher erfahrbar.

„Es gibt viele Gründe zu sammeln, sei es wissenschaftliche Neugier, der Anspruch, Kulturgut für die Nachwelt zu erhalten, Entwicklungen zu dokumentieren oder einfach aus Leidenschaft. So vielfältig die Beweggründe und unterschiedlich die Sammler, so vielfältig ist auch unsere Museumslandschaft und ihre Sammlungen. Keine Sammlung ist dabei zufällig, jede hat eine Geschichte und ist als Brücke zwischen unserer kulturellen Vergangenheit und der Gegenwart ein Ort der Begegnung.“

Der Internationale Museumstag wurde 1977 vom Internationalen Museumsrat ins Leben gerufen und wird seit 1978 gefeiert. Seit 1992 wird der Tag von einem jährlich wechselnden Motto begleitet. Ziel des Aktionstages ist es, auf die thematische Vielfalt der mehr als 6.500 Museen in Deutschland sowie der Museen weltweit aufmerksam zu machen. Mit ihrem breiten Spektrum, dem vielfältigen Angebot und innovativen Ideen leisten die Museen einen großen Beitrag zu unserem kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Weitere Informationen zum Internationalen Museumstag unter www.museumstag.de.

In den Museen der Museumslandschaft Oberhessen zeugen einzigartige Exponate und wertvolle Sammlungen von einem reichen kulturellen Erbe der Wetterau und des Vogelsberges. Die Museen geben Einblicke in Kulturschätze, erweitern den Horizont, wecken die Sinne und vermitteln Kenntnisse zur Region. Der Internationale Museumstag verspricht ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie zu werden – unsere Museen halten dazu ein abwechslungsreiches Programm bereit. Als Besucherinnen und Besucher, sind Sie herzlich eingeladen, die in den Museen bewahrten Schätze zu entdecken und sich von dem leidenschaftlichen Engagement der Museumsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter begeistern zu lassen.

Wir freuen uns auf Sie!

Eine Auswahl von Aktionen zum Internationalen Museumstag am 13. Mai 2018

Freuen Sie sich auf besondere Veranstaltungen und Aktionen in teilnehmenden Museen:

Muna-Museum, Grebenhain-Bermuthshain, 10-17 Uhr
Sonderausstellung „Vor 75 Jahren – Zwangsarbeit für die Muna“, Vorstellung des Buches über die Geschichte der Munitionsanstalt: „Muna im Wald, wir finden dich bald!“. Die beiden Dauerausstellungen informieren umfassend über die Geschichte der Luftwaffen-Munitionsanstalt im Oberwald und sensibilisieren für die Thematik.

Wetterau-Museum, Friedberg, 10-17 Uhr
Das in der Altstadt gelegene Museum präsentiert die Kelten und Römer in der Wetterau, thematisiert die Archäologie und Stadtgeschichte sowie die Landwirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert. Buntes und abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt im Museum:

Das Wetterau-Museum spielerisch entdecken: Angebote für Kinder (und Erwachsene) zum spielerischen Entdecken des Museums (10-13 Uhr und 14-17 Uhr)

Kurzführungen "Mein Lieblingsexponat": Bürgermeister Antkowiak, Vertreter Friedberger Vereine und andere Freunde des Wetterau-Museums teilen ihr Lieblingsexponat in einer 10-minütigen Kurzführung mit den Museumsbesucherinnen und -besuchern. (5-6 Kurzführungen: 10:30 Uhr, 11:30 Uhr, 12:30 Uhr, 14:30 Uhr, 15:30 Uhr, 16:30 Uhr)

Keltenwelt am Glauberg, Glauburg-Glauberg, 10-18 Uhr
Frühlingsfest „Die Region erblüht – ein Naturerlebnis für die ganze Familie“, tolle Programmpunkte und Mitmachaktionen für Kinder im Außenbereich, eine große Sternwanderung zum Glauberg. Regionale Produkte und deren Hersteller bieten den Besuchern Einblick in ausgefallenes Holzdesign, Keramikskulpturen und -waren, handgearbeitete Leder-, Filz- und Stoffartikel sowie Produkte aus Metall. Zudem lohnt sich ein Abstecher ins Museum in die neu eröffnete Sonderausstellung „Mythos Kelten? Auf Spurensuche in Europa“.

Niddaer Heimatmuseum, Nidda, Eröffnung 11 Uhr
Ausstellung „Die Geschichte und Entwicklung des ehemaligen Johanniterfeldes bis hin zur heutigen Niddaer Bahnhofstraße“, historische Bilder, Zeichnungen und Pläne mit erläuternden Texten (G. Erk). Die Ausstellungsobjekte im Museum vermitteln die Stadt- und Siedlungsgeschichte und das örtliche Handwerk und lassen es anschaulich werden.

Musikinstrumentenmuseum, Ortenberg-Lissberg, 14-17 Uhr
„Instrumente der Seidenstraße“, erlebnisreiche (Vor-)Führungen für Besucher von nicht alltäglichen Musikinstrumenten. Das kleine Museum präsentiert insgesamt über 1000 Exponate und bietet wohl die größte Drehleier- und Dudelsacksammlung.

Rosenmuseum Steinfurth, Bad Nauheim-Steinfurth, ab 15 Uhr
Salonmusik „Rosen aus dem Süden“ mit dem Frankfurter Caféhaustrio, anlässlich der Ausstellung „150 Jahre Rosen aus Steinfurth“. Das weltweit einzigartige Museum dieser Art präsentiert die Rose in Kunst, Kultur und Handwerk. Das Rosencafé lädt zum Verweilen und Genießen ein.

Museum Kirtorf
Buchpräsentation des „Kirtorfer-Fotobuch“, zum Jubiläum „1100 Jahre Kirtorf“. Interessante Stadtgeschichten und Persönlichkeiten sowie „alles rund ums Schmerbrennen“ stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Kulturhistorisches Museum, Gedern
13.30 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Wald und Jagd – früher und heute“ (noch bis 1. Juli), 14 Uhr: kostenfreie Schlossbergführung zum Museumstag. Das Kulturhistorische Museum widmet sich in seinen Räumlichkeiten den regionalen Sagen und Märchen, thematisiert die Geschichte des Gederner Schlosses sowie die der Vogelsbergbahn.

Der Wald spielte in Gedern schon immer eine große Rolle. Zahlreiche Baumarten kommen in den Wäldern vor und wurden seit der Besiedlung der Region von den Menschen zu unterschiedlichen Zwecken genutzt. Zudem lebt eine Vielzahl von Tieren in den Wäldern, die zu allen Zeiten von Menschen gejagt wurden. Die Bandbreite der Ausstellung reicht daher von der Nahrungsgewinnung bis zu den modernen ökologischen Aspekten der Jagd. Neben informativen Texten und Bildern werden auch historische Jagdgeräte und Geräte aus der Waldwirtschaft gezeigt. Abbildungen zeigen Jäger aus Gedern aus früheren Zeiten. Gederner Jäger, Förster und der Naturpark Vulkanregion Vogelsberg stellen zudem eine anschauliche Sammlung an Tieren, tierischen Produkten und Erzeugnissen der heimischen Wälder zur Verfügung.