Museum der Stadt Butzbach

Butzbach

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Butzbach wird gerne auch als die „Perle der Wetterau“ bezeichnet. Im Butzbacher Raum finden sich reiche Relikte der Kelten, der Römer und des Mittelalters.

Vor den Toren der Stadt erhebt sich der Hausberg mit keltischen Ringwällen aus der älteren Latènezeit. Ein mit Informationstafeln versehener kulturgeschichtlicher Rundweg erläutert die Geschichte. Um 100/110 n. Chr. nahmen die Römer die Wetterau in Besitz und bauten die Umgrenzung allmählich immer besser durch den von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärten Grenzwall Limes aus. Zur Kontrolle der Grenzregion legten die Römer im Butzbacher Raum ein großes Reiterkastell, das Hunneburg-Kastell, an. Daran schloss sich bereits eine wichtige Zivilsiedlung an (Vicus genannt), deren beachtliche Größe durch den Grenzverkehr über den Limes erklärt wird.

Im Museum der Stadt Butzbach erschließt sich die römische Geschichte am besten – auf dem Schrenzer wurden ein Wachtturm und ein Stück Limespalisade rekonstruiert.

Mittelalterliche Geschichte lässt sich auf Schritt und Tritt in der Stadt ablesen. Der Butzbacher Marktplatz ist der Mittelpunkt des städtischen Lebens seit der Stadtgründung von 1321 nahe dem wesentlich älteren, bereits 773 urkundlich genannten Dorf. Der Marktplatz mit Marktbrunnen, altes Rathaus (1559/60) sowie zahlreichen bedeutenden Fachwerkhäusern gehört zu den schönsten und bekanntesten Plätzen Hessens. Zahlreiche bedeutende Bauwerke zieren die Stadt, es lohnt sich, eine Stadtführung mitzumachen.