Modellbaumuseum

Büdingen

Tourist-Information Büdingen
Marktplatz 9
Tel. 06042-96370
Fax. 06042-963710
www.buedingen.info
mail(at)buedingen.info

 

Geo-Koordinaten: N 50.29258°, E 9.116556°

Büdingen - hier lebt Geschichte! Zu den schönsten mittelalterlichen Stadtanlagen Deutschlands gehört die Büdinger Altstadt. Das Wahrzeichen der Stadt ist das doppeltürmige Jerusalemer Tor mit seinen kunstvollen Maßwerkbrüstungen. Das monumentale Schloss ist seit Jahrhunderten Stammsitz der Fürstenfamilie zu Ysenburg und Büdingen und in ihren wesentlichen Teilen erhalten.

Zahlreiche weitere Baudenkmäler hat die Stadt aufzuweisen: Der Oberhof, das Steinerne Haus, das prachtvolle Rathaus, das alte Pfarrhaus, das Gasthaus 'Zum Schwan' und viele Bürgerhäuser mit ihrem schmuck gestalteten Fachwerk, Giebeln, Erkern, Treppenaufgängen und Inneneinrichtungen.

Die sechs Museen, das Freibad, die Regionalparkroute "Hohe Straße" und die Nähe zur Keltenwelt am Glauberg sowie die herrliche Waldlandschaft machen Büdingen zu einem idealen Ausflugs- und Urlaubsziel für Groß und Klein. In Büdingen muss man gewesen sein.

Erleben Sie Büdingen in einer der zahlreichen Themen- und Stadtführungen.


Aulendiebach
- Einwohner: 980
Aulendiebach, so möchte man meinen, hat Stress und Hektik draußen vor den Toren des im Jahre 1399 erstmals urkundlich erwähnten Büdinger Stadtteils gelassen, vielleicht irgendwo an der Bundesstraße 457, von der aus geneigte Besucher über eine Stichstraße das bemerkenswerte und idyllisch gelegene Dörfchen erreichen können.

Büches - Einwohner: 640
Der Ortsteil Büches konnte 1998 bereis auf sein 825-jähriges Bestehen zurückblicken. Der Name Büches, der insbesondere bei Fremden ein Rätsel mit sieben Siegeln darstellt, lässt sich vom mittelhochdeutschen Wort buchehe sowie vom althochdeutschen Begriff buochahi ableiten, was so viel wie Buchengebüsch oder Buchenwald bedeutet. Einst war in dem Dorf die Ritterfamilie von Büches ansässig, doch sind von deren Burg keine Reste gefunden worden. Weitere Informationen: www.bueches.de

Calbach - Einwohner: 555
Der Büdinger Stadtteil Calbach wurde im Jahr 1459 erstmals urkundlich erwähnt, ist jedoch mit Sicherheit wesentlich älter, vermutlich aus dem 9. Jahrhundert. Calbach besitzt bis heute keine eigene Kirche. Um die uralte Dorflinde an der Hauptstraße ranken sich etliche Geschichten und zudem bietet der Baum einen schattigen Ort für ein Schwätzchen.

Diebach - Einwohner: 551
Im Fallbachtal, zwischen Hardeck und dem Herrnhaag einerseits und der trutzigen Ronneburg andererseits gelegen, gehört Diebach am Haag wahrscheinlich zu einer der ältesten Siedlungen im Büdinger Land. Durch Urkunden ist dies zwar nicht unbedingt nachweisbar, aber die Annahme stützt sich einmal auf die Art des Ortsnamens sowie auf die klimatisch besonders günstige Lage und den fruchtbaren Boden der Gemarkung. Diebach liegt an einem uralten Handelsweg, der in früheren Zeiten eine Durchgangsstraße für Transporte über Antwerpen, Frankfurt, Leipzig, Warschau bis nach Moskau gewesen ist. Dort, wo heute das Dorfgemeinschaftshaus steht, sei eine Station gewesen, wo Pferde ausgetauscht und Reisende sich erfrischten. Angeblich habe sogar Napoleon bei seinem Feldzug nach dem Osten Europas dort verweilt.

Dudenrod - Einwohner: 213
Der kleinste Büdinger  Stadtteil wurde im Jahr 1365 erstmals urkundlich erwähnt. Der gänzlich von Wald eingeschlossene Ort ist ein idyllisches Fleckchen Erde, das zu langen Spaziergängen und dem Genuss der Naturschönheiten einlädt. Besonders zu empfehlen ist der kulturhistorische Rundweg (Keltenrundweg).

Düdelsheim - Einwohner: 2855
Wie das Grab einer adligen Dame aus der Zeit um 650 n. Chr. verrät gehört Düdelsheim zu den ältesten Orten rund um den Glauberg. Später hatte das Kloster Fulda Besitzungen im Ort, der heute direkt an der Bonifatiusroute liegt. Bekrönt wird das Dorf von einer Anhöhe, Reste eines Vulkanschlotes, die aus geheimnisumwitterten mächtigen Basaltfelsen besteht. Weitere Informationen: www.duedelsheim.de

Eckartshausen - Einwohner: 1094
Ganz klar: Eckartshausen ist durch seine imposante Pfarrkirche bekannt geworden. Egal aus welcher Richtung man auf das Dorf zusteuert, das Gotteshaus fällt durch seine bemerkenswerte Größe auf und zieht die Blicke der Betrachter von überall auf sich. Dabei gehört die im Jahre 1879 erbaute Kirche doch eher zur jüngeren Historie. Urkunden belegen dagegen schon ein eigenständiges Gericht im 13. Jahrhundert. 1653 fand auf dem Dorfplatz der letzte Hexenprozess unter freiem Himmel statt. Unweit des Ortes findet sich das ehemalige Kloster Marienborn, dem schon Johann Wolfgang von Goethe 1765 einen Besuch abstattete und auch in seiner Autobiographie lobend erwähnte.

Lorbach - Einwohner: 1144
Der Blick in die Geschichte des Büdinger Stadtteils Lorbach lohnt sich nicht zuletzt deshalb, weil die Historie laut noch existierenden Urkunden bereits um 775 beginnt. Die Geschichte der Ortschaft ist eng mit dem Hermhaag, der 1738 gegründeten Siedlung der Herrnhuter, und mit der geschichtsträchtigen Hardeck, einer vermutlichen Burgstelle, verknüpft. Der Name des Dorfes Lorbach ist vom urigen, langsam fließenden Bach abgeleitet.

Michelau - Einwohner: 366
Eine Besonderheit, die das Dörfchen Michelau auszeichnet, ist, dass es der höchstgelegene Büdinger Stadtteil ist. Die frühesten Nennungen von Michelau finden sich erst im 17. Jahrhundert. Eine Bürgermeisterrechnung belegt 1620 erstmals die Gemarkung Michelau. Der Ortsname stammt wohl vom ersten Siedler, einem Michel, oder aber vom alten Wort michil, was groß bedeutete.

Orleshausen - Einwohner: 738
Am Fuße der immerhin 296 Meter hohen Hardeck liegt der Büdinger Stadtteil Orleshausen, über dessen Namen sich die Gelehrten bis heute streiten. Das dörfliche Idyll des kleinen Ortes, von dem aus sich der Blick sowohl in die Weiten der Wetterau wie auch in die Hügel des Büdinger Waldes richten lässt, ist davon jedoch unbeeinflusst.

Rinderbügen - Einwohner: 1087
Rinnewiche, wie die Ortsansässigen liebevoll ihre Heimat nennen, ist als Rennschmiede am Bach zu verstehen. Rinne oder rennen stammt aus dem Mittelhochdeutschen und war mit dem Gewerbebetrieb an der Furt des Seemenbaches der Namensgeber des heutigen Büdinger Stadtteils. Diese besagte Rennschmiede wurde in einem Atemzug mit den bedeutendsten eisenverarbeitenden Orten in der weiteren Umgebung in alten Urkunden erwähnt. Bemerkenswert ist, dass das Eisen einen weiten Weg aus dem Brachttal nach Rinderbügen zurücklegte, bevor es hier verarbeitet wurde. Gegründet wurde der Ort bereits zwischen 500 und 800 n. Chr. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich im Jahre 1390.

Rohrbach - Einwohner: 862
Dieser Stadtteil wurde im Jahr 1265 erstmals urkundlich erwähnt, ist jedoch sicher älter. Seinen Namen erhielt der Ort von einem Sumpfgelände in der Nähe, welches mit Schilfrohr bewachsen war. Gut versteckt liegt das Dorf mit seinen schmuck restaurierten Fachwerkhäusern in einem lieblichen Talkessel, von drei Seiten von Hügeln umgeben, und abseits vom Durchgangsverkehr.

Vonhausen - Einwohner: 1001
In Vonhausen gab es einen königlichen Hof, den Dinghof, den bis zur Auflösung des alten Deutschen Reiches die Grafen von Hanau seit dem Jahr 1277 als Burglehen zur Gelnhausen trugen und der in den Reichswald ein geforstet war. Somit konnte der Ort bereits sein 700-jähriges Bestehen feiern, auch wenn der Beginn der Besiedlund sicher weiter zurück reicht. Zusammen mit Lorbach und Diebach bildet Vonhausen das Kirchenspiel Herrnhaag, das Zentrum der Herrnhuter Brüdergemeinde des Grafen von Zinzendorf aus dem 18. Jahrhundert.

Wolf - Einwohner: 859
Um den geheimnisvoll klingenden Ortsnamen Wolf ranken sich zahlreiche Anekdoten, die sich zumeist um den Wolf als wildes Tier drehen und von großen Wolfsrudeln berichten, die sich am heute Wolfsbach genannten Gewässer aufhielten. Als Aushängeschild und Symbol genießt der Wolf in dem 1261 erstmals genannten Ort, der früher in der Nähe der Straße nach Dudenrod lag, noch heute Kultstatus. Bemerkenswert ist zudem die Kirche, die ihren Ursprung in einer Kapelle des 13. Jahrhunderts hat.

Wolferborn - Einwohner: 942
Nach siedlungsgeschichtlichen Forschungen ist Wolferborn wahrscheinlich zwischen den Jahren 500 bis 800 n. Chr. gegründet worden. Erstmals erwähnt wird das Dorf als Wolfratzbrunnen im Jahr 1276 in einer Urkunde. Das Wahrzeichen von Wolferborn, der Wehrtborn, der den Ort in Ober- und Unterdorf teilt, spendet nach wie vor sein kostbares Wasser. Die scheinbar unerschöpfliche Quelle wurde 1877 gefasst.