Modellbahnhof Stockheim

Glauburg

Gemeindeverwaltung Glauburg
Bahnhofstr. 34
Tel. 06041-82680
Fax: 06041-826888
rathaus(at)gemeinde-glauburg.de
www.glauburg.de

Geo-Koordinaten: N 50.325481°, E 9.013989°

 

Umgeben von einem Landschaftsschutzgebiet, liegt Glauburg malerisch im Tal der Nidder, direkt am Vulkanradweg.

Funde belegen die Besiedlung des Glauberges von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter. Durch den Sensationsfund mehrerer keltischer Fürstengräber 1994 und 1999 ist Glauburg weithin berühmt geworden. Der Glauberg bietet in der 'Keltenwelt am Glauberg' die Rekonstruktion eines Fürstengrabhügels mit 120 m langer Prozessionsstrasse, ein keltisches Kalenderbauwerk und einen kulturhistorischen Wanderweg über das Plateau. Seit 2011 können Sie hier in die Welt der Kelten eintauchen! Faszinierende Funde, spannende Informationen und neuartige Inszenierungen erwarten Sie.


Die drei Etagen haben jeweils spezifischen Funktionen: Im Erdgeschoss befindet sich der Eingangsbereich mit der Cafeteria, die einen beeindruckenden Ausblick bietet. Das darüberkragende Geschoss beinhaltet die Ausstellungsräume sowie die Museumsverwaltung. Das dominierende große Panoramafenster gibt im Verlauf des Ausstellungsbesuches den Blick auf den Grabbezirk und die umgebende Landschaft frei und lässt diese selbst zu einem Ausstellungsstück werden. Vom Dach erleben die Besucher schließlich das weitere naturräumliche Umfeld des Glaubergs. Der Entwurf überzeugt durch seine klaren und strengen Formen, die ein eigenständiges Element in der Landschaft darstellen, aber dennoch nicht mit den archäologischen Zeugnissen in Konkurrenz treten. Überzeugend ist auch der variabel bespielbare Ausstellungsraum im Inneren, für den eine moderne Ausstellungskonzeption erarbeitet wurde. 

 

SEHENSWÜRDIGKEITEN

Keltenwelt am Glauberg
Seit dem 6. Mai 2011 können Sie im neuen Museum in die Welt der Kelten eintauchen! Faszinierende Funde, spannende Informationen und neuartige Inszenierung erwarten Sie. Weitere Informationen: www.keltenwelt-glauberg.de

Kulturhistorischer Lehrpfad
Dieser Weg führt die Besucher vorbei an mächtigen Ringwällen, einem riesigen keltischen Wasserreservoir, Teilrekonstruktionen aus der staufischen Zeit und weiteren baulichen Befunden aus verschiedenen Besiedlungsepochen.

Rekonstruktion eines Grabhügels
Der keltische Grabhügel auf dem Glauberg ist Teil des Konzepts 'Keltenwelt am Glauberg', zu dem auch ein 'keltisches Kalendarium' direkt am Grabhügel gehört. Weitere Informationen: www.keltenwelt-glauberg.de

Glauberg-Museum
Hier werden Funde und Befunde der Besiedlungsgeschichte Glaubergs und Fundstücke der Fürstengräber gezeigt.

Modellbaumuseum Stockheim
Hier wird Eisenbahngeschichte lebendig. Die im April 2008 eröffnete Anlage stellt die Streckenführung der Niddertalbahn, des sog. Stockheimer Lieschen, detailgetreu dar.

Katholische Kirche Stockheim
Die Pfarrkirche St. Judas Thaddäus besticht nicht durch ihr Alter, sondern durch die Gestaltung ihres Innenraumes. Dieser wurde bei der Errichtung der Kirche 1927 in den kräftigen Farben des Art-Deco-Stils ausgemalt.

ORTE 

Glauberg - Einwohner: 1296
Glauberg wird im Jahre 802 erstmals erwähnt. Der Ort liegt am Fuße des Glaubergs, der der neuen Gemeinde auch den Namen gab. Die Befestigungsanlagen auf dem Glauberg sind seit langem bekannt. Die Funde belegen eine Besiedlung des Hochplateaus von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter. Der geschichtsträchtige Ort ist daher einer der bedeutendsten Siedlungsplätze in der Region.

Stockheim - Einwohner: 1830
Urkundlich erscheint Stockheim erstmals 1198. Der im Tal der Nidder gelegene Ort liegt direkt am beliebten Vulkanradweg und verfügt über einen Bahnknotenpunkt. Gelegen im Landschaftsschutzgebiet um den Glauberg ist Stockheim der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen, Radtouren oder geruhsame Spaziergänge durch die Auenlandschaft.