Ulrichstein, 35327

Tourist-Info Ulrichstein
Marktstr. 28-32
Tel. 06645-961020
Fax: 06645-961022
info(at)ulrichstein.de
www.ulrichstein.de
Geo-Koordinaten: N 50.575167°, E 9.193873°

Wandertipp

Fern ab von der Hektik unserer Tage liegt das Bergstädtchen Ulrichstein, ein staatlich anerkannter Erholungsort. Ulrichstein ist die am höchsten gelegene Stadt in Hessen. Hier finden Sie Ruhe und Entspannung. Die Häuser gruppieren sich zu Füßen des Schlossberges, von dessen Spitze in 614 m Höhe ein phantastischer Blick in die umgebende Landschaft und in die Ferne möglich ist. Der Vogelsberggarten, das Museum im Vorwerk, die ehemalige Synagoge und die evangelische Kirche bieten kulturelle Abwechslung. Wer es sportlicher mag, dem sind die zahlreichen Rad- und Wanderstrecken, wie der Ohmtalradweg oder der Vulkanring Vogelsberg, zu empfehlen. Entspannung für Gäste und Einheimische bietet das Naturbadebiotop, im dem chemiefreies Badevergnügen möglich ist. Aktiv-Urlauber finden außerdem ausgewiesene Nordic-Walking- und Mountainbike-Routen, Loipen im Winter und eine Reitsportanlage. Erlebnisreiche Stadt- und Naturführungen und Führungen durch den Windenergiepark runden das umfangreiche Angebot ab.

 

SEHENSWÜRDIGKEITEN

Burgruine Schlossberg
Für die Gründung der Burg wird ein Zeitraum um das Jahr 1200 diskutiert. Die endgültige Größe erreichte die Burg im Jahre 1569, als Graf Christoph Ernst von Dietz die äußere Burgmauer errichten ließ. 1905/06 wurde der Aussichtsturm auf der Burg errichtet. Er hat keinen historischen Bezug zur ehemaligen Anlage.

Evangelische Kirche
Die evangelische Kirche wurde am 20. Oktober 1861 eingeweiht und steht an der Stelle, an der 1575 die erste Kirche im Stadtgebiet gebaut worden war, die wegen Baufälligkeit 1851 abgebrochen werden mußte. In der heutigen Kirche befinden sich noch Relikte aus der Burgkapelle und der früheren Kirche.

Museum im Vorwerk
Das Vorwerk stammt aus dem Jahre 1464. 1933 erwarb die Stadt Ulrichstein das Vorwerk, die es von 1945/46 bis 1990 als Wohngebäude nutzte. Danach wurde es zum 'Museum im Vorwerk' umgestaltet. Es werden heimisches Kulturgut, landwirtschaftliches Gerät und forstliche sowie jagdliche Exponate präsentiert.

Vogelsberggarten
Im Jahr 1992 wurde der Schlossberg als Standtort des Vogelsberggartens ausgewählt. Ein Rundweg um den Schlossberg erschließt zahlreiche Beete mit heimischen Wildpflanzen, einen Kräutergarten, einen Bauern- und Rosengarten sowie Gehege für alte Nutztierrassen. Informative Schautafeln erläutern dem Besucher die Besonderheiten dieses von ehrenamtlichen Kräften liebevoll gepflegten botanischen Kleinods.

ORTE

Bobenhausen II - Einwohner: 381
Die erste urkundliche Nennung des Dorfes fällt ins Jahr 1335. Seit dieser Zeit werden die Pfarrer des Kirchspiels in den Pfarrregistraturen aufgeführt. Aber des Dorfes Alter ist höher, wie man mit ziemlicher Sicherheit nachweisen kann. Die Erbauungszeit des Kirchturms fällt vermutlich ins 11. Jahrhundert. Der Turm zeigt das Gepräge einer Wehrkirche, die auf freier Höhe errichtet wurde.

Feldkrücken - Einwohner: 238
Am 11. April 1344 wird der Ortsteil Feldkrücken erstmals in einer Urkunde genannt, doch liegt die Gründung sicher einige Jahrhunderte weiter zurück. Eine Wüstung gleichen Namens liegt bei Ruppertenrod/Elpenrod, vielleicht kamen die ersten Siedler von dort. Die heutige Kirche des Ortes wurde 1735 fertig gestellt, nachdem ein Vorgängerbau abgebrochen worden war.

Helpershain - Einwohner: 321
Diese Ortsteil ist zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert entstanden. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1295. Damals schrieb man den Namen mit Helferichshan.  Das Gewanndorf im Katharinenbachtal war einst die Heimat zahlreicher Nagelschmiede. Bis vor wenigen Jahrzehnten spielte auch das Schindlerhandwerk noch eine bedeutende Rolle im Ort, wie die zahlreichen schön verschindelten Fachwerkhäuser des Dorfes zeigen.

Kölzenhain - Einwohner: 166
Zwischen 900 und 1100 wurde Kölzenhain gegründet dessen Namen 'zum Hagen des Cholihizo' bedeutet. Im 13. Jahrhundert gehörte Kölzenhain erst den Herren von Büdingen und dann den Herren von Breuberg bevor es an die Herren von Eisenbach kam. Zu Kölzenhain gehört auch der Petershainer Hof, ein Jugendwaldheim in einem ehemaligen Bauerngehöft.

Ober-Seibertenrod - Einwohner: 264
Die erste urkundliche Erwähnung von Ober-Seibertenrod erfolget am 18. Februar 1328 als Landgraf Heinrich zu Hessen in einer Urkunde seinen Burgmann Ritter Johann genannt Riedesel seinen Hof zu Sywarterode übergibt. Der kleine Ort hat sich bis heute seinen ländlichen Charakter bewahrt. Die interessant gestaltete Kirche des Dorfes stammt von 1866.

Rebgeshain - Einwohner: 244
Die Entstehung Rebgeshains liegt zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert. Der Name leitet sich ab von 'zum Gehege des Rabicho'. Im 13. Jahrhundert gehörte das Dorf mit Gemarkung zum Besitz der Herren von Büdingen, ab 1247 der Herren von Breuberg. 1337 übernahmen die Eisenbacher das Dorf, die es in der Erbfolge an die Freiherrn Riedesel übergaben.

Ulrichstein - Einwohner: 956
Ulrichstein ist das höchstgelegene Bergstädtchen des Hessenlandes und liegt in der Ortsmitte 500 m hoch. Auf dem stolzen Schloßberg, um den sich das Städtchen kuschelt, stand einst eine wehrhafte Burg. Diese Burg ist älter als die Stadt. Die Entstehung des Städtchens fällt in die letzte große Rodungszeit, die vom 11. bis 14. Jahrhundert angesetzt wurde.

Unter-Seibertenrod - Einwohner: 219
1385 wird in einer Urkunde des Gerichtes Ober-Ohmen ein Schöffe namens Grebe aus Unter-Seibertenrod erwähnt. Im Jahre 1985 feiert Unter-Seibertenrod sein 600 jähriges Bestehen. Es gehörte ursprünglich zu den Riedeselschen Gebieten im Ohmtalbereich. Im Zentrum des Ortes steht die 1739-1749 erbaute Fachwerkkirche.

Wohnfeld - Einwohner: 238
Die Anfänge der Ortschaft liegen  zwischen 600 und 1100 n.Chr., worauf die Endung -feld im Namen hindeutet. Die erste urkundliche Erwähnung fällt ins Jahr 1353. Früher gab es in Wohnfeld vier Mühlen, von denen sich heute noch das Rad der Hahnmühle dreht. Der schöne alte Dorfbrunnen aus Sandstein wurde 1733 geschaffen. In Wohnfeld wurde 1863 der bekannten Heimatdichter Peter Fuchs geboren, dem 2001 auch ein Denkmal gesetzt wurde.